Nachdem die Blutspendetermine in Karlsfeld und Petershausen in diesem Jahr sehr gut besucht waren, ermöglichte das BRK Dachau nun auch in Vierkirchen erstmals, Blut zu spenden. „Wir wollen möglichst vielen Landkreisbürgen ortsnah diese Gelegenheit bieten, damit sie nicht extra nach Dachau fahren müssen“, erläutert der BRK-Kreisgeschäftsführer Paul Polyfka.

 

Die Möglichkeit wurde gerne wahrgenommen. Das ehrenamtliche Team konnte in der Schulturnhalle 197 Spender registrieren. 167 Blutkonserven konnten am Ende des Tages verwendet werden. Dass sich darunter 82 Erstspender befanden, freut Paul Polyfka besonders. „Das bestätigt unser Konzept, die Spendemöglichkeiten über den Landkreis zu verteilen.“ Dank der Kooperation mit der „Stiftung Aktion Knochenmarkspende Bayern“ gab es neben der Blutspende auch die Möglichkeit zur Typisierung, die von 27 Personen wahrgenommen wurde.

 

Das Blutspendeteam in Vierkirchen mit Bernhard Seidenath (links), Bürgermeister Harald Dirlenbach (2.links), rechts neben Dirlenbach die Blutspendebeauftragte Andrea van Bracht. Rechts außen Nicolá Schuster
Das Blutspendeteam in Vierkirchen mit Bernhard Seidenath (links), Bürgermeister Harald Dirlenbach (2.links), rechts neben Dirlenbach die Blutspendebeauftragte Andrea van Bracht. Rechts außen Nicolá Schuster

Auch Nicolá Schuster, im BRK Dachau der Ansprechpartner für Kooperationen zwischen dem Roten Kreuz und der regionalen Wirtschaft, ist sehr zufrieden: „Dass die Spendenbereitschaft in diesem Jahr besonders groß ist, durften wir bereits in Petershausen und Karlsfeld erfahren. Wir haben festgestellt, dass gerade in Corona-Zeiten der Wunsch besteht, anderen zu helfen. Ohne die unkomplizierte Unterstützung der Gemeinden könnten wir die Veranstaltungen allerdings nicht durchführen. In Vierkirchen hat uns Bürgermeister Harald Dirlenbach seine Unterstützung sofort zugesichert.“ Durchgeführt wurde die Planung und Organisation von 21 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern sowie der Blutspendebeauftragten der Bereitschaft Markt Indersdorf, Andrea van Bracht. Sehr erfreut war Nicolá Schuster auch um die Unterstützung der Firma Großmann‘s Feldfrüchte, Agrarhandel Braumiller, der Metzgerei Grieser und dem KUK Getränkegroßmarkt Kammermeier. „Wegen des erhöhten Hygieneaufwands haben wir auch gestiegene Kosten. Umso dankbarer sind wir, dass die regionale Wirtschaft nach wie vor hinter uns steht und uns unterstützt“, so Schuster.

 

Das Feedback der Blutspender, dass aufgrund des erfreulich großen Andrangs die Wartezeiten zwischenzeitlich sehr lange waren, nimmt das BRK dankbar auf. Ein Online-Terminreservierungs-System ist für einen der nächsten Termine geplant.