Die neue Reihe „Treffen der Urgesteine“ des BRK Dachau ist ein Erfolg. Altgediente ehrenamtliche Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler treffen sich, um sich aus der eigenen Erfahrung heraus über die vergangenen Zeiten auszutauschen. Die stellvertretende BRK-Kreisvorsitzende und Beauftragte der Gemeinschaft Wohlfahrts- und Sozialarbeit, Angelika Gumowski, und Hans Ramsteiner hatten dieses Format ins Leben gerufen. Rund 55 Ehrenamtliche trafen sich im Rotkreuzsaal zum internen „Erzählcafe“ mit Kaffee und Kuchen von den Ehrenamtlichen der Sozialgruppe. Tizian Bartling, im Hauptberuf Historiker und Leiter der „Arbeitsgruppe Historisches Erbe des BRK Dachau“ sowie des Dachauer Rotkreuzmuseums, hielt einen Vortrag mit historischen Bildern über die Entwicklung des Kreisverbandes. Der Schwerpunkt lag in der Dienstzeit des 2025 verstorbenen, langjährigen BRK-Kreisgeschäftsführer Horst Oschmann. Offen für Neuerungen und Verbesserungen hatte er von 1973 bis 1994 wesentlich dazu beigetragen, dass sich der BRK-Kreisverband Dachau zu einem modernen Wohlfahrtsverband entwickeln konnte. Themen des Treffens waren demzufolge die großen Veränderungen in diesen Jahren mit vielen technischen, personellen und strukturellen Veränderungen im BRK Kreisverband Dachau, unter anderem die Erweiterung des Fuhrparks. Gerne erinnerte sich auch Mike Ott mit den anderen Teilnehmern an die geselligen Treffen, die die Gemeinschaften neben ihrem Auftrag, den Menschen zu helfen, zusammenschweißten. Mike Ott war Jahrzehnte ehrenamtlich aktiv in der Wasserwacht in Karlsfeld.
Die „Treffen der Urgesteine“ finden ein Mal pro Jahr statt. Sie dienen dazu, um wertvolle Erinnerungen von Zeitzeugen zu bewahren und weiterzugeben. Der BRK-Kreisgeschäftsführer Dennis Behrendt sagte: „Diese Zeitzeugen sind wichtig, denn sie sind gewissermaßen das Gedächtnis des Roten Kreuzes.“ Der BRK-Kreisvorsitzende Bernhard Seidenath ließ ein großes Dankeschön an die „Urgesteine“ für ihren Einsatz in den letzten Jahrzehnten für die Menschen im Landkreis Dachau ausrichten. Auch würdigte er die Arbeitsgruppe „Historisches Erbe“, denn diese mache das Rote Kreuz zu einem ganz besonderen, nämlich traditionsreichen Wohlfahrtsverband.