An zehn Volksfesttagen wurden in der Sanitätswache des BRK Dachau insgesamt 206 Patienten betreut, davon mussten 22 Personen mit dem Rettungswagen (RTW) in die Klinik transportiert werden, davon zwei mit dem Notarzt.
Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr wurden in der Sanitätswache 226 Patienten versorgt. In 31 Fällen wurde ein RTW benötigt.
Der Bereitschaftsleiter Benjamin Sanchez fasst zusammen: „Es gab keine außergewöhnlichen Besonderheiten. Vom Blasenpflaster bis zum Kreislaufkollaps war wieder alles dabei. Tatsächlich ist die Zahl der Patienten im Vergleich zu den Vorjahren erneut rückläufig. Das ist eine sehr erfreuliche Tendenz.“ Der ereignisreichste Tag war der Donnerstagabend, also der Abend der Drohnenshow - hier gab es besonders viele Besucher und deshalb auch mehr Patientinnen und Patienten. Aus Benjamin Sanchez Sicht ist das kein Wunder bei den durchgehend hohen Temperaturen. Er erläutert: „Die Hitze belastet den Kreislauf enorm. Viele Notfälle entstehen auch dadurch, dass die Menschen zu viel Alkohol beziehungsweise zu wenig alkoholfreies trinken.“ Grundsätzlich verlief das Volksfest sehr friedlich, mit wenigen Schlägereien. Benjamin Sanchez fasst zusammen: „Neben meinem großen Dank an alle Rotkreuzlerinnen gebührt ein großer Dank auch der Stadt Dachau, der Feuerwehr, der Polizei und den vielen Sicherheitskräften für die hervorragende Zusammenarbeit. Auch allen Zelt- und Standbetreibern ein riesiger Dank für die Unterstützung und die täglichen, großen und kleinen Gesten der Wertschätzung unserer Helferinnen und Helfer. Ein bisschen erschöpft freuen wir uns schon auf das nächste Jahr!“
Auch Angelika Gumowski, stellvertretende BRK-Kreisvorsitzende und Beauftragte der Gemeinschaft Wohlfahrts- und Sozialarbeit, ist zufrieden mit der Bilanz im Glückshafen, den das BRK Dachau im fünften Jahr vollständig, während des gesamten Volksfestes, betreute. Vor allem, dass sie genügend Personal hatte. An zehn Volksfesttagen haben Ehrenamtliche in 390 Schichten insgesamt 2.760 Stunden gearbeitet. Angelika Gumowski resümiert: „Alle Helfer waren von der Arbeit beim Glückshafen begeistert und haben auch wieder für nächstes Jahr ihre Unterstützung zugesagt.“
Der BRK-Kreisvorsitzende Bernhard Seidenath dankte den zahllosen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern des BRK herzlich für ihren selbstlosen Einsatz für ihre Mitmenschen. „Es ist großartig, was sie alles leisten, damit unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger unbeschwert feiern können.“ Der BRK-Kreisgeschäftsführer Dennis Behrendt schloss sich an: „Dass wir uns auf unsere Ehrenamtlichen und vor allem auch auf unsere Mitstreiter der befreundeten Hilfsorganisationen verlassen können, ist wunderbar und erhöht die Vorfreude auf das Volksfest im nächsten Jahr.“