Mit einem Neujahrsempfang für die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer bedankte sich der BRK-Kreisverband Dachau für das unentgeltliche Engagement das ganze Jahr über. Rund 80 Ehrenamtliche aus den Bereitschaften, aus der Wohlfahrts- und Sozialarbeit, dem Jugendrotkreuz und der Wasserwacht waren der Einladung in den Rotkreuzsaal gefolgt. Unter den Gästen waren auch Landrat Stefan Löwl und Oberbürgermeister Florian Hartmann. Der BRK-Kreisvorsitzende Bernhard Seidenath bedankte sich bei den engagierten Kameradinnen und Kameraden und ihren Leitungskräften. Er resümierte über ein erfolgreiches vergangenes Jahr, in dem die Kooperation mit dem Kreisverband Fürstenfeldbruck sich bereits jetzt bewährt und einen Meilenstein gesetzt habe. Die Einführung des neuen Rettungseinsatzfahrzeuges REF sei ebenfalls eine zukunftsführende Entwicklung und die Revolution des Rettungsdienstes. „Wir wollen unseren Kreisverband auch in den nächsten Jahren gut voranbringen“, so Seidenath. Die Arbeitsgruppe Historisches Erbe wurde 2025 ausgebaut und das BRK Dachau verfüge nun nach dem Rotkreuz-Archiv in Berlin über das zweitbeste BRK-Archiv in Deutschland. Eine weitere erfreuliche Entwicklung sei der erstmalig mit dem Roten Kreuz in Fondi geschlossene Partnerschaftsvertrag sowie die Tagespflege in Altomünster, die im Mai eröffnet werden wird, so Seidenath. Der BRK-Kreisgeschäftsführer Dennis Behrendt skizzierte in seinem Vortrag, was im BRK-Kreisverband Dachau 2025 erreicht wurde: 26.000 Einsätze und 725.000 gefahrene Kilometer im Rettungsdienst, 1.140 neue Fördermitglieder, 934 Betreuungsplätze in den zehn Kitas und mehr als 5.000 Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer im BRK-Bildungszentrum. Erfreuliche Zahlen nannte Dennis Behrendt auch für den Hausnotruf mit 1.250 Kunden und 835 Fahrten im Betreuten Fahrdienst. Er würdigte die Leistung der Gemeinschaft Wohlfahrts- und Sozialarbeit mit 2.200 ehrenamtlich geleisteten Stunden im Glückshafen auf dem Dachauer Volksfest und den beiden Umzügen der Rotkreuzshops in Altomünster und Indersdorf in größere Räume. Die Wasserwacht konnte 200 medizinische Hilfeleistungen am Karlsfelder See verzeichnen. Und obwohl im Rettungsdienst das Personal Mangelware sei, sei es gelungen zwei neue Rettungs-Standorte und das REF zu gewinnen. „Darauf sind wir sehr stolz“, so Behrendt.
Das Ziel für 2026 sei die Stärkung des BRK als Partner für die Bürgerinnen und Bürger in vielen Lebenslagen. „Nur eine resiliente Organisation kann eine Gesellschaft stärken“, schloss Behrendt seinen Vortrag.