-Ein Hilferuf aus der Ukraine hat das Dachauer Rote Kreuz erreicht – und er könnte dringlicher nicht sein. Die Gebietsverwaltung in Iwano Frankiwsk hat alle sozialen Organisationen um Hilfe gebeten. Besonders gefragt sind Kleidung, vor allem Winterkleidung, Bettwäsche, Pflegeartikel, Rollstühle, Rollatoren und Krücken. Doch eines ist überlebenswichtig: Generatoren, die eine Notstromversorgung sicherstellen. Ohne sie sind medizinische Versorgung, Operationen und die Betreuung von Verletzten nicht möglich. In der Region Iwano-Frankiwsk herrscht bittere Kälte, während Strom- und Heizungsabschaltungen das Leben der Menschen und die Arbeit in Krankenhäusern, Schulen und Kindergärten nahezu unmöglich machen. Die Lage spitzt sich zu: Bereits 140.000 Flüchtlinge aus den Frontgebieten haben Zuflucht gesucht, und weitere 20.000 Menschen müssen aus den Kampfzonen evakuiert werden. Sie kommen mit nichts – und brauchen alles. Hans Ramsteiner von der Internationalen Hilfe bittet: „Wer helfen möchte, hilft jetzt. Gemeinsam können wir Leben retten.“
Die Spenden werden am Samstag, 24. Januar 2026, von 9:00 bis 13:00 Uhr im Lager des BRK Dachau in Indersdorf, Gewerbestraße 34 entgegengenommen.
Kleidung und Bettwäsche müssen gewaschen und sollten in Kartons oder stabilen Plastiksäcken verpackt sein.