Erfolgreiche Teddyrettung auf dem Karlsfelder Siedlerfest

Karlsfeld – Auch ein verletzter Teddy braucht Erste Hilfe. Luisa, Julia, Laura, Melina, Magdalena und Leopold schauten im Retttungswagen fasziniert zu, wie man ein Kuscheltier richtig „verarztet“. Die Gemeinschaftsaktion „Teddyrettung“ des Vereins Kunterbunte Inklusion e.V. und der BRK-Bereitschaft Karlsfeld auf dem Siedlerfest zog viele Besucher an. Sie bot Kindern die Möglichkeit, spielerisch denRettungsdienst kennenzulernen. Die Vorsitzende des Vereins Kunterbunte Inklusion, Marianne Nickl, hatte das Konzept mit dem Karlsfelder Bereitschaftsleiter Marcel Burzawa entwickelt. „Unser Angebot richtet sich ausdrücklich an Kinder mit und ohne Behinderung“, berichtete Marianne Nickl. Marcel Burzawa und sein ehrenamtliches Team freuten sich über die vielen gespendeten Kuscheltiere und die zahlreichen kleinen Besucher. Er betonte: „Leider sind auch Kinder und Jugendliche mit Behinderung Teil von medizinischen Notfällen. Daher ist es besonders wichtig, ihnen durch positive und frühzeitige Erfahrungen das Vertrauen und die Sicherheit zu geben, die sie im Ernstfall 

benötigen.“ 
Der BRK-Kreisvorsitzende Bernhard Seidenath und seine Stellvertreterin Angelika Gumowski waren ebenfalls vor Ort und betonten dabei: „Man kann nicht früh genug mit Erster Hilfe anfangen und schon die Jugend mit den Abläufen im Rettungsdienst vertraut machen. Wir danken unseren Ehrenamtlichen für dieses Engagement.“ 

Das Foto zeigt: Marcel Burzawa (links neben Bernhard Seidenath) mit dem Team der Bereitschaft Karlsfeld. Vorne links Angelika Gumowski. Neben Bernhard Seidenath stehen Marianne Nickl und Ina Tillmann vom Verein Kunterbunte Inklusion. Rechts Gerhard Grote, Bereitschaft Karlsfeld.