Mit einer Einladung ins Gasthaus Doll in Ried bedankten sich der Vorstand und die Kreisgeschäftsführung des BRK Kreisverbandes Dachau bei den hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus der Verwaltung, der Kinderbetreuung, dem Rettungsdienst und den Sozialen Diensten. Rund 150 Gäste waren anwesend, darunter auch Mitarbeitende aus dem Kreisverband Fürstenfeldbruck, mit dem das BRK Dachau seit Juli 2024 in einer Kooperation zusammenarbeitet. Die Wertschätzung wurde auch in Ehrungen für langjährige Mitarbeitende sowie Mitarbeitende, die erfolgreich eine Weiterbildung absolviert haben, zum Ausdruck gebracht.
Der BRK Kreisvorsitzende Bernhard Seidenath dankte allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren Einsatz. Er sagte: „Ich bin froh, dass wir Sie alle haben – bei jedem Kind, das Sie betreuen, bei jedem Einsatz im Rettungsdienst, der gefahren wird.“ Das Rote Kreuz in Dachau habe ein ereignisreiches Jahr hinter sich. Erst kürzlich sei das neue Rettungseinsatzfahrzeug (REF) vorgestellt worden. „Das ist ein Quantensprung in der Rettungskette“, so Seidenath. Der BRK-Kreisgeschäftsführer Dennis Behrendt wies darauf hin, dass auch am Roten Kreuz als Wohlfahrtsverband die gesellschaftliche Entwicklung nicht spurlos vorübergehe. Die Stimmung in der Bevölkerung sei teils angespannt und auch die kommunalen Finanzen seien schwierig. „Trotzdem haben wir im Jahr 2025 viel erreicht, es war ein Jahr der Weiterentwicklung“, so Behrendt. Er sagte: „Erfolge sind immer das Ergebnis von vielen Menschen, die zusammenwirken.“ Behrendt verwies auf den Fahrdienst, der im Landkreis Dachau wieder aufgenommen wurde, den wachsenden Hausnotruf, den Rettungsdienst mit neuen Stellplätzen in Erdweg und Altomünster, die vom BRK übernommene Ersatzbetreuung in Dachau und im Landkreis und die Tagespflege in Altomünster, die im Mai 2026 eröffnet werden soll. Augenmerk legte er auch auf die Kitas als größten Bereich, mit zunehmender Belastung für das Personal, weil der Förderbedarf der Kinder steige. „Wir machen das alles, um in diesen wichtigen Bereichen für die Menschen da zu sein.“
Die Ehrungen für fünf, zehn, 15, 20,25, 30 und sogar 35 Jahre Betriebszugehörigkeit waren Teil des Abends. Mit viel Applaus wurden Monika Zauner und Franz Rötzer bedacht. Beide gehen in Kürze in den Ruhestand. Monika Zauner fing 2013 als Betreuerin im ambulanten Pflegedienst für Menschen mit Demenzerkrankung an, wechselte als Sachbearbeiterin ins Team Soziale Dienste und arbeitete seit 2019 in der Kita-Verwaltung. Franz Rötzer ist gelernter Karosseriebauer und war 16 Jahre lang als Flugzeugmechaniker bei der Bundeswehr beschäftigt. Als der Fliegerhorst Fürstenfeldbruck geschlossen wurde, bewarb er sich beim BRK. Im Januar 1996 trat er dort seine Stelle als Facility Manager an. In seinen Zuständigkeitsbereich gehören die BRK-Kitas im Landkreis, die RotKreuzShops sowie die Rettungswachen in Gröbenried, Markt Indersdorf und Odelzhausen.